AirTravel Center - Reisehinweis Trinidad und Tobago
Trinidad und Tobago:
Stand 12.02.2008
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Die Zahl der Gewaltverbrechen in Trinidad und Tobago ist in den letzten Monaten angestiegen. Die Bandenkriminalität, bei der es vor allem um Anteile am Drogenhandel und Drogenschmuggel geht, hat daran einen großen Anteil.
Auf Trinidad, und dort besonders in Port-of-Spain, aber auch in den übrigen größeren Städten, besteht die Gefahr von Raubüberfällen. Vor Anwendung von Gewalt - auch mit Schusswaffengebrauch - wird dabei nicht zurückgeschreckt. Von Besuchen der Stadtteile Laventille und Morvant wird dringend abgeraten, im Stadtteil Belmont ist ebenfalls Vorsicht geboten. Aber auch in anderen Wohngebieten, in Einkaufszentren sowie am Ausflugsziel Fort George haben sich Überfälle auch auf Ausländer ereignet. Bei Besuchen des Stadtzentrums (Downtown) sowie bei öffentlichen Veranstaltungen sollte auf Taschen und Geldbeutel besonders geachtet werden. Passagiere von Kreuzfahrtschiffen sollten sich organisierten Landausflügen anschließen und nicht einzeln das Stadtzentrum von Port of Spain sowie die Gegend um das Hafengelände erkunden.
Bei Fahrten vom Flughafen in Piarco/Trinidad können Autos von kriminellen Banden verfolgt werden, um die Insassen anschließend auszurauben.
Auch auf Tobago hat die Bereitschaft zur Gewaltanwendung zugenommen. Insbesondere Raubüberfälle auf Touristen häufen sich. Ebenso gab es Vergewaltigungen. Vor allem in Buccoo, der Gegend von Black Rock und Lambeau, kommt es immer wieder zu Taschendiebstahl und Überfällen. Einbrüche und Überfälle hat es auch in Gästehäusern und alleinstehenden Villen gegeben. Davon waren auch wiederholt deutsche Touristen betroffen. Alleinreisenden Frauen wird zu besonderer Vorsicht geraten. Einsame Strände sollten wegen der Gefahr von Überfällen sowohl auf Trinidad als auch auf Tobago gemieden werden.
Die Gefahr von Überfällen nimmt nach Einbruch der Dunkelheit erheblich zu. Das Risiko von Gewaltanwendung kann verringert werden, wenn bei Überfällen kein Widerstand geleistet wird.
Es wird im übrigen dringend davon abgeraten, Anhalter mitzunehmen oder selbst per Anhalter zu reisen. Auch bei der Benutzung von Taxis und Maxitaxis (Kleinbusse) ist Vorsicht angebracht.
Außerhalb der Hotels, insbesondere in größeren Menschenansammlungen wie Märkten, Busbahnhöfen, Bars, etc. sowie an einsamen Stränden sollten Wertsachen wie Schmuck gar nicht und Bargeld nur im unbedingt benötigten Umfang mitgeführt werden. Es wird angeraten, wichtige Dokumente (Flugschein, Reisepass) nur in Fotokopie mitzunehmen und die Originale im Hotelsafe zu hinterlegen.
Piraterie
Segler sollten beachten, dass Raubüberfälle auf ankernde Schiffe bzw. Piraterie insbesondere in Chaguaramas sporadisch vorkommen und entsprechende Maßnahmen ergreifen (Vorsicht mit spontanen Gästen an Bord, Eigensicherung bei Nacht). Notrufe an die Polizei/Küstenwache über 911 (Mobiltelefon) sind möglicherweise zuverlässiger als Dringlichkeitsrufe über mobilen Seefunk.
Orginaltext und Quelle : Auswärtiges Amt
