13 Februar, 2008

AirTravel Center - Reisehinweis Kenia

Abgelegt unter: Reisehinweise — sl @ 11:31 am

Kenia:

Stand 12.02.2008

Aktueller Hinweis

Das Auswärtige Amt rät aufgrund der andauernden Gefährdungslage von Reisen in das Rift Valley und die Provinzen Western und Nyanza nach wie vor ab.

Dringend abgeraten wird von Reisen in die Städte Eldoret, Kakamega, Kisumu, Nakuru und Naivasha.

Für den Rest des Landes wird bis auf weiteres zu erhöhter Vorsicht und Wachsamkeit geraten.

Die Unruhen und Ausschreitungen, zu denen es in Kenia nach den Präsidentschaftswahlen vom 27. Dezember 2007 gekommen war, sind vorerst weitgehend abgeflaut. Vereinzelt kommt es jedoch noch zu begrenzten Ausschreitungen, insbesondere im Westen des Landes. Die Opposition hat trotz Ankündigungen noch nicht zu einer neuen und erfolgversprechenden Strategie des Widerstands gegen das verkündete Wahlergebnis und die Ernennung Präsident Kibakis zum Wahlsieger gefunden und nimmt derzeit anscheinend Rücksicht auf die Anwesenheit des Vermittlers, des ehem. VN-Generalsekretärs Kofi Annan. Die schweren Ausschreitungen am letzten Januarwochenende in Nakuru und Naivasha hatten auch den Fernverkehr zwischen Nairobi und Nakuru (weiter nach Kisumu oder Eldoret) stark beeinträchtigt. Der Überlandverkehr – insbesondere der Transit zwischen Mombasa und Uganda – bleibt ab Naivasha einem hohen Risiko ausgesetzt.

Kofi Annans seit 24. Januar 2008 laufende Bemühungen um Vermittlung zwischen Präsident Kibaki und Oppositionsführer Odinga und um eine politische Lösung des Konflikts haben bisher nicht zu einem greifbaren Ergebnis und zu echter Bewegung in den entscheidenden Machtfragen geführt. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß die fortdauernde Enttäuschung des Oppositionslagers etwa nach einem Scheitern der Vermittlungsbemühungen zu einem Wiederaufflammen der Unruhen und zu neuerlicher Gewaltanwendung führt.

Von Ausschreitungen betroffen waren bisher hauptsächlich die Innenstadt und die Slumgebiete Nairobis sowie u.a. die Städte Eldoret, Kisumu, Kakamega und Mombasa betroffen. Im Falle eines Wiederaufflackerns von Unruhen könnten diese Städte erneut Schauplätze sein.

Die Tourismusgebiete nördlich und südlich von Mombasa waren bisher nicht Schauplatz von Unruhen. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass Transfers zwischen dem internationalen Flughafen Mombasa und den beiden vorgenannten Regionen durch kritische Stadtgebiete von Mombasa führen und im Falle neuerlicher gewalttätiger Unruhen gefährdet sein könnten.

Weiterhin gilt: bis zu einer allgemeinen und nachhaltigen Beruhigung der Lage sollten politische Kundgebungen, Menschenansammlungen sowie die Nähe der Slumgebieten in Nairobi und anderen Städten unbedingt gemieden werden.

Orginaltext und Quelle : Auswärtiges Amt

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8 Februar, 2008

AirTravel Center - Reisehinweis Brasilien

Abgelegt unter: Reisehinweise — sl @ 6:59 am

Gelbfieber

Die brasilianischen Behörden warnen vor dem Risiko einer Gelbfieberinfektion auch in der Hauptstadt Brasilia, nachdem 2 Menschen dort an Gelbfieber verstorben sind, womit sie sich außerhalb der Stadt infiziert hatten. Die Möglichkeit, daß sich Überträgermücken infiziert haben könnten, ist deshalb gegeben. Die Überträgermücke für das Dengue-Fieber (s.u.) und Gelbfieber ist dieselbe und in weiten Teilen Brasiliens Ursache für die anhaltenden städtischen Dengue-Epidemien.

Aufgrund der Gefahr auch einer innerstädtischen Übertragung des Gelbfiebers wird deshalb allen Besuchern der ausgewiesenen Gelbfieberendemiegebiete und deren Randzonen einschließlich der Städte und aktuell auch der Hauptstadt Brasilia dringend empfohlen, sich spätestens 10 Tage vor Einreise gegen Gelbfieber impfen zu lassen.

Dengue-Fieber

Während des Sommers muss im Süden Brasiliens, insbes. in den Bundesstaaten Rio de Janeiro und Sao Paulo, wieder mit neuen Ausbrüchen von Dengue-Fieber gerechnet werden.

Demgegenüber findet sich im Norden ein ganzjähriges Übertragungsrisiko. Von dort werden in diesem Jahr höhere Fallzahlen vor allem aus den Staaten Ceara, Bahia, Paraiba, Maranhao, Pernambuco und Piaui gemeldet.

Landesweit wurden bis Ende September 2007 ca. 481.300 Erkrankungen, darunter 1.067 komplizierte (sog. hämorrhagische) Verläufe mit 1-2% Todesfällen, registriert, das sind 50% mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (siehe auch medizinische Hinweise).

Quelle : Auswärtiges Amt

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AirTravel Center - Reisehinweis Tansania

Abgelegt unter: Reisehinweise — sl @ 6:58 am

Tansania:

Stand 01.02.2008

 Aktuelle Hinweise

Seit Mitte Januar wird bei Einreise der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung gefordert.

4. Landesspezifische Sicherheitshinweise

Terrorismus

In der Region sind Attentate, die auch Tansania betreffen könnten, nicht auszuschließen.

Zu Vorsicht und Wachsamkeit wird auf öffentlichen Plätzen sowie beim Besuch von touristischen Sehenswürdigkeiten und religiösen Stätten geraten. Ziel von Attentaten können auch ausländische Einrichtungen bzw. von Ausländern besuchte Hotel- und Ferienanlagen sein.

Reisen über Land/ Kriminalität

Wegen zunehmender Gewaltkriminalität auch tagsüber einsam gelegene Gegenden und nicht bewachte Strände gemieden werden. Dies gilt insbesondere für die Strände im Bereich der Küstenstädte. Mit Einbruch der Dunkelheit sollte in Städten von Spaziergängen und von Überlandfahrten abgesehen werden. Ein zunehmend angewandter Diebstahlstrick ist außerdem, Touristen eine Mitfahrgelegenheit im Auto anzubieten, um sie anschließend auszurauben. Im äußersten Nordwesten des Landes, in dem sich zahlreiche Flüchtlinge aus den Nachbarländern aufhalten, besteht ein erhöhtes Risiko von Überfällen. Darüberhinaus sollten Reisende politische oder religiöse Versammlungen sowie öffentliche Plätze meiden. Dies gilt vor allem freitags für die Altstadt Sansibars (Stone Town).

In den vergangenen Monaten sind verschiedene Fälle bekannt geworden, in denen deutsche oder andere ausländische Geschäftsleute auf betrügerischen Handel mit Kupferkathoden oder Stahlschrott hereingefallen sind. Es wird empfohlen, die Seriösität der Anbieter vor Zahlungen jedweder Art eingehend zu prüfen und mit der Botschaft rechtzeitig Kontakt aufzunehmen.

Orginaltext und Quelle : Auswärtiges Amt

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AirTravel Center - Reisehinweis Kolumbien

Abgelegt unter: Reisehinweise — sl @ 6:57 am

Kolumbien:

Stand 05.02.2008

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Reisen über Land

In Kolumbien besteht weiterhin die Gefahr von Entführungen durch die illegalen bewaffneten Gruppen und durch kriminelle Banden, die häufig für Lösegeld oder politische Forderungen auch Ausländer - mitunter jahrelang - als Geiseln festhalten.

Das Auswärtige Amt rät daher dringend von Überlandreisen ab. Es wird empfohlen, sich – unter Beachtung der allgemein notwendigen Vorsichtsmaßnahmen – nur in den Orten des Landes aufzuhalten, die mit dem Flugzeug bereist werden können.

Bei innerstädtischen Fahrten mit dem Auto gilt darüber hinaus: Fahrzeuge immer von innen verschließen; darauf achten, dass niemand folgt; zügig fahren; keine unnötigen Stopps einlegen; frühzeitig und ausreichend tanken. Für Taxifahrten gilt folgende Grundregel: Benutzen Sie den Telefonservice, um ein Taxi zu bestellen.

Terrorismus

Bewaffnete Auseinandersetzungen im Land halten an. Es muss auch weiterhin mit Anschlägen und Angriffen hauptsächlich auf Ziele wie öffentliche Gebäude, Militär – und Polizeieinrichtungen, aber eventuell auch auf Touristenhotels, Clublokale, Restaurants, Supermärkte, Parkplätze sowie vor allem auf öffentliche Verkehrsmittel gerechnet werden.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate (insbesondere Straßendiebstähle und Wohnungseinbrüche) und die allgemeine Gewaltbereitschaft sind im gesamten Land nach wie vor hoch. Hiervon sind auch Viertel der Hauptstadt Bogotá und Touristenzentren betroffen, in denen sich Ausländer üblicherweise bewegen.

Für den Aufenthalt in der Öffentlichkeit gelten daher folgende Empfehlungen:

Seien Sie nicht allein unterwegs, insbesondere wenn Sie keine Ortskenntnis besitzen.

Nach Einbruch der Dunkelheit sollten sich Einzelreisende und kleinere Gruppen nur in den Vierteln bewegen, in denen sich auch die besseren Hotels befinden; auch hier sind Überfälle natürlich nicht ausgeschlossen. Unbeleuchtete, leere Straßen sollten auf jeden Fall gemieden werden..

Nehmen Sie keine Getränke, Esswaren, Süßigkeiten oder Zigaretten von Fremden an und seien Sie generell vorsichtig gegenüber Straßenverkäufern.

Lassen Sie Essen/Getränke im Restaurant nicht unbeaufsichtigt, wenn Sie deren späteren Verzehr noch beabsichtigen.

Lassen Sie Ihr Gepäck nie aus den Augen, besonders nicht an Flughäfen oder großen Busbahnhöfen.

Vermeiden Sie das sichtbare Tragen von Schmuck, wertvollen Uhren oder anderen Wertgegenständen (wie z.B. Kameras, Fotoapparate, etc.). Geld, Wertgegenstände und Reisepässe können in den meisten Hotels zur Aufbewahrung abgegeben werden.

Drogen

Gelegentlich werden Touristen als unwissende “Drogenschmuggler” eingesetzt. Nehmen Sie daher kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren Sie ab und zu den Inhalt Ihres eigenen Gepäcks. Sollte die Polizei Ihr Gepäck wegen Drogenverdachts durchsuchen, achten Sie darauf, dass ein unabhängiger Zeuge dabei ist. Wer wegen Drogenbesitzes verurteilt wird, muss mit hohen Strafen rechnen, die im kolumbianischen Strafvollzug verbracht werden müssen. Die Haftbedingungen sind wesentlich härter als in Deutschland.

4. Allgemeine Reiseinformationen

Vor Reisen privater Natur sollten nach Möglichkeit Informationen zur Reise bei einer vertrauenswürdigen Person vor Ort eingezogen werden, die bei der Reiseplanung behilflich sein und die im Idealfall dem Reisenden auch während des Aufenthalts zur Seite stehen kann. Bei Reisen geschäftlicher Natur sollten möglichst vorher Informationen über den Geschäftspartner und dessen Firma bei den Handelskammern eingezogen werden.

Geld / Kreditkarten

Aufgrund der großen Anzahl von Diebstählen wird Touristen geraten, mit Dollarreiseschecks zu reisen (am besten American Express, da andere Reiseschecks nicht überall umgewechselt werden); nicht an allen Geldautomaten können kol. Pesos mit der EC-Karte abgehoben werden.

US-Dollars werden bei Banken, guten Hotels oder in Wechselstuben eingetauscht.. Die bekannten Kreditkarten (Visa, Eurocard und American Express) werden in den meisten Geschäften und Restaurants der größeren Städte akzeptiert.

Kreditkarten sollten jedoch niemals aus der Hand gegeben werden und bei der Benutzung des Geldautomaten sollte dieser auf mögliche „Präparierungen” in Augenschein genommen werden, die zum illegalen Auslesen der Karte angebracht worden sein könnten. Ansonsten gilt für die Benutzung von Geldautomaten: Geld nur in belebten Straßen, großen Banken oder Einkaufszentren abheben .

Orginaltext und Quelle : Auswärtiges Amt

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AirTravel Center - Reisehinweis Tschad

Abgelegt unter: Reisehinweise — sl @ 6:57 am

Tschad:

Stand 04.02.2008

Reisewarnung und Ausreiseaufforderung

Vor Reisen in den Tschad wird wegen aktueller Unruhen gewarnt.

Das Auswärtige Amt fordert alle Deutschen im Tschad auf, das Land umgehend zu verlassen.

Am Wochenende des 02. / 03. Februar ist es in N’Djamena zu schweren Gefechten zwischen bewaffneten Rebellen und tschadischen Regierungstruppen gekommen. Die Rebellen haben sich nach eigenen Angaben inzwischen wieder aus N’Djamena zurückgezogen; gleichwohl bleibt die Lage dort äußerst angespannt.

Die deutsche Botschaft wurde am 3. Februar 2008 evakuiert und ist geschlossen; sie kann keine konsularische Hilfe mehr leisten. Zahlreiche deutsche Staatsangehörige wurden mit französischer Unterstützung evakuiert.

Alle noch in Tschad befindlichen deutschen Staatsangehörigen werden aufgefordert, das Land umgehend zu verlassen. Deutschen Staatsangehörigen im Raum Abéché wird empfohlen, sich umgehend in den Schutz der dortigen französischen Streitkräfte in Abéché zu begeben. Deutsche im Süden des Tschad sollten das Land in Richtung Kamerun verlassen.

Besonders gefährdet sind der Norden, Osten und Südosten sowie akut auch die Hauptstadt N’Djamena und die angrenzende Region des Landes. Im Tibesti-Gebirge gibt es ausgedehnte, kartographisch nicht erfasste Minenfelder. Bei Reisen in die Grenzregion zu Sudan besteht jederzeit die Gefahr, Opfer von Gewaltkriminalität (z.B. Straßensperren) zu werden.

Bei Unfällen mit Personenschäden muß mit Aggressionen gerechnet werden. Die Versorgung mit Kraftstoff ist nicht überall gewährleistet.

Orginaltext und Quelle : Auswärtiges Amt

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AirTravel Center - Reisehinweis Sri Lanka

Abgelegt unter: Reisehinweise — sl @ 6:56 am

Sri Lanka:

Stand 04.02.2008

3. Landesspezifische Sicherheitshinweise 

Das Auswärtige Amt rät wegen der Gefährdungslage dringend von Reisen in die nördlichen, östlichen und südöstlichen Landesteile, einschließlich des Yala-Nationalparks ab.

Aufgrund des seit Beginn des Jahres 2008 gestiegenen Risikos von terroristischen Anschlägen bedarf es auch bei Reisen in die übrigen Landesteile der besonderen Vorsicht und Wachsamkeit.

Deutschen Staatsangehörigen, die sich nicht nur vorübergehend (z.B. als Touristen) in Sri Lanka aufhalten, wird empfohlen, sich bei der Botschaft zu melden.

Der seit Februar 2002 bestehende Waffenstillstandsvertrag zwischen der Regierung und der LTTE ist seit dem 16. Januar 2008 außer Kraft. Seitdem gab es in verschiedenen Landesteilen vermehrt Bombenanschläge mit mehreren Toten, auch in der Hauptstadt Colombo, zuletzt bei einem Selbstmordanschlag im Hauptbahnhof. Es muss damit gerechnet werden, dass es zu einer weiteren Verschärfung der Sicherheitslage kommt, auch in Landesteilen, die bislang als unproblematisch galten. Insbesondere Colombo wird in Zukunft mehr gefährdet sein.

Nördliche, östliche und südöstliche Landesteile

Nachdem die Kampfhandlungen im Osten weitgehend zum Erliegen gekommen sind, hat dort die Armee die Kontrolle übernommen. Aber nach wie vor gibt es ein hohes Maß an Unsicherheit wegen der Anwesenheit paramilitärischer Gruppen und dem Wiedereinsickern von LTTE-Kämpfern. Die jetzt beginnende Vorbereitung regionaler Wahlen wird zu gewalttätigen Auseinandersetzungen rivalisierender Parteien und Gruppen führen, so dass von Reisen in dieses Gebiet abgeraten wird. Der Krieg verlagert sich mittlerweile in den Norden, so dass auch die Gebiete südlich der Demarkationslinie bei Anuradhapura nicht mehr besucht  werden sollten. Der Yala-Nationalpark ist nach Bombenanschlägen jetzt wieder geöffnet, von einem Besuch wird jedoch abgeraten. Die Halbinsel Jaffna kann nicht bereist werden. 

Übrige Landesteile und Hauptstadt Colombo

Seit Herbst 2006 hat es auch in den touristisch bevorzugten und vom ethnischen Konflikt bisher weitgehend verschonten Landesteilen im Süden und Südwesten (kulturelles Dreieck, Galle) Anschläge auf militärische Einrichtungen gegeben, die Todesopfer gefordert haben. Hiervon war – insbesondere seit Beendigung des Waffenstillstandes im Januar 2008 - mehrfach auch die Hauptstadt Colombo betroffen. Mit weiteren Anschlägen muss gerechnet werden.  Vor allem in Colombo ist die starke Präsenz des Militärs unübersehbar. Anordnungen der Sicherheitskräfte an den häufigen Sicherheits-Checkpoints müssen unbedingt befolgt werden. Militärische Einrichtungen und Militärkonvois sind immer wieder Ziel von Anschlägen und sind zu meiden. 

Reisen über Land

Nachtfahrten sind auch aus Gründen der Verkehrssicherheit außerhalb der Städte zu unterlassen; auf die häufig unbeleuchteten Verkehrskontrollpunkte auch innerorts ist besonders zu achten. Hauptverkehrsstraßen bieten eine höhere Sicherheit als weniger kontrollierte Nebenwege und sind deshalb unter den oben genannten Einschränkungen vorzuziehen.

Orginaltext und Quelle : Auswärtiges Amt

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AirTravel Center - Reisehinweis Philippinen

Abgelegt unter: Reisehinweise — sl @ 6:55 am

Philippinen:

Stand 05.02.2008

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Terrorismus / Reisen über Land

Von Reisen nach Mindanao (insbesondere in die Regionen um Zamboanga, Cotabato und General Santos City) sowie von Aufenthalten auf Basilan und den Inseln des Sulu-Archipels wird dringend abgeraten.

Auf den Philippinen muss auch weiterhin mit Anschlägen islamistischer und terroristischer Extremisten gerechnet werden. Die Gefahr ist in Mindanao besonders hoch.

Am 10. Januar 2007 kamen bei drei Bombenanschlägen in verschiedenen Städten (General Santos City, Kadawapan, Cotabato City) auf Mindanao, der zweitgrößten Insel im Süden der Philippinen, mindestens sechs Menschen ums Leben; Dutzende wurden verletzt. Damit setzte sich die Serie von Bombenanschlägen fort, die im Oktober 2006 an anderen Orten auf Mindanao mehrere Todesopfer und Verletzte gefordert hatte.

Die meisten Anschläge werden von der terroristischen “Abu Sayyaf Gruppe (ASG)” und deren Sympathisanten durchgeführt. Ziele sind dabei v.a. öffentliche Plätze (Märkte) und Verkehrsmittel. Mit Anschlägen der ASG und anderer Gruppen muss weiterhin gerechnet werden. Zudem besteht das Risiko von Entführungen.

In öffentlichen Erklärungen haben die philippinischen Behörden auch die Präsenz von “Jemaah Islamiyah”- Mitgliedern auf den Philippinen (insbesondere Mindanao) bestätigt. Seit Februar 2005 ist es bis in die jüngste Zeit zu Feuergefechten zwischen Regierungstruppen und muslimischen Splittergruppen auf Inseln des Sulu-Archipels gekommen.

Am 19. Oktober 2007 ereignete sich in dem Einkaufszentrum Glorietta in Makati (Metro Manila) eine schwere Explosion. Mindestens elf Menschen starben, weit über 100 wurden verletzt. Deutsche Staatsangehörige kamen nicht zu Schaden. Ein Bombenattentat wurde als Ursache von philippinischen und ausländischen Fachleuten weitgehend ausgeschlossen, vielmehr scheint es sich um einen Unglücksfall gehandelt zu haben.

Am 13. November 2007 ereignete sich im Unterhaus des Philippinischen Parlaments eine Explosion, in deren Folge vier Menschen starben, darunter ein Abgeordneter, und elf Menschen verletzt wurden, darunter zwei weitere Abgeordnete. Von einem Attentat muss ausgegangen werden. Die Urheber sind noch nicht ermittelt. Deutsche Staatsangehörige kamen nicht zu Schaden.

Weiterhin gelten folgende Hinweise:

Generell wird Reisenden Vorsicht empfohlen. Auf die Benutzung öffentlicher Massenverkehrsmittel sollte so weit wie möglich verzichtet und größere Menschenansammlungen (z.B. Marktplätze, Bus-Terminals, Wartebereiche von Häfen und Flughäfen sollten so weit wie möglich gemieden werden.

Kriminalität

Die allgemeine Kriminalitätsrate einschließlich schwerer Gewaltverbrechen ist hoch. Tragen Sie deshalb keine öffentlich sichtbaren Wertgegenstände und führen Sie keine größeren Bargeldbeträge mit sich. Nutzen Sie Ihre Kreditkarte nur in renommierten Geschäften und Hotels und beobachten Sie den Abrechungsvorgang persönlich.. Verriegeln Sie bei Fahrten mit Privat-Pkw oder Taxi in der Stadt die Türen und schließen Sie die Fenster. Nehmen Sie keine Nahrung von Fremden an (Gefahr von K.O.-Tropfen), seien Sie in Gesellschaft bei Alkoholkonsum (Strandfeste) vorsichtig, da unvermittelt Gewalttätigkeit ausbrechen und es dabei zu Todesfällen kommen kann. Lehnen Sie Angebote von Fremden zu Touristenführungen in der Nacht wie auch die Mitnahme von Gepäckstücken (insbesondere für Flug nach Deutschland) ab.

Beherzigen Sie die eindringlichen Warnungen der Behörden vor illegalem Drogenbesitz, der in den Philippinen mit harten Gefängnisstrafen geahndet wird (ab 5 g lebenslange Freiheitsstrafe, bei Festnahme in einem Flug- oder Fährhafen wird strafverschärfend Handel unterstellt).

Naturkatastrophen

Die Inseln sind Taifungebiet, haben tätige Vulkane und in der Region muss mit Erd- und Seebeben gerechnet werden. Benachrichtigen Sie deshalb im Fall eines solchen Ereignisses umgehend Angehörige, um unnötige Sorge und Suche zu vermeiden.

Orginaltext und Quelle : Auswärtiges Amt

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AirTravel Center - Reisehinweis Serbien

Abgelegt unter: Reisehinweise — sl @ 6:54 am

Serbien:

Stand 05.02.2008

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Innenpolitische Lage

Die Lage im Kosovo ist derzeit ruhig, bleibt aber angespannt. So ist es bei Demonstrationen in der jüngeren Vergangenheit vereinzelt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen. Auch in der näheren Zukunft ist in Verbindung mit dem Kosovo-Statusprozess von Demonstrationen auszugehen. Die Sicherheitslage kann sich daher rasch ändern. Von individuellen, ohne Betreuung von ortsansässigen Gastgebern durchgeführten Reisen in den Kosovo wird nach wie vor abgeraten.

Im Hinblick auf die Fortentwicklung des Kosovo-Statusprozesses wird auch bei Reisen nach Serbien empfohlen, sich durch die Medien über die aktuelle Lage unterrichtet zu halten.

Auch in Teilen Südserbiens (Region um Presevo, Bujanovac und Medvedja) ist von einer latent gespannten Sicherheitslage auszugehen. Im Falle von Unruhen im Kosovo ist ein Übergreifen auf die albanisch besiedelten Regionen Südserbiens nicht völlig auszuschließen.

Reisen über Land / Kriminalität

Bei Nachtfahrten durch Serbien (einschließlich Kosovo) besteht ein erhöhtes Risiko: U.a. mindere Qualität des Straßenbelags sowie der Straßen- und Kfz-Beleuchtung erfordern höchste Aufmerksamkeit..

Fahrzeuge sollten wegen häufiger Diebstähle und Aufbrüche möglichst nur in verschlossenen Garagen oder auf bewachten Parkplätzen abgestellt werden. Im geparkten Fahrzeug sollten keine Reisedokumente oder Wertsachen oder anderes Gepäck zurückgelassen werden.

Im gesamten Kosovo besteht außerhalb der (und z.T. unmittelbar neben den) ständig befahrenen Straßen und Wegen Minengefahr.

In Serbien sowie im Kosovo befinden sich mehrere hunderttausend illegale Schusswaffen in Privatbesitz; die Hemmschwelle zu deren Einsatz ist vergleichsweise niedrig.

Menschenansammlungen in der Öffentlichkeit sollten gemieden werden.

Orginaltext und Quelle : Auswärtiges Amt

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AirTravel Center - Reisehinweis Costa Rica

Abgelegt unter: Reisehinweise — sl @ 6:53 am

Costa Rica:

Stand 05.02.2008

Landesspezifischer Sicherheitshinweis

Kriminalität

Obwohl die Sicherheitslage im Vergleich zu anderen zentralamerikanischen Staaten relativ gut ist, werden auch Touristen, insbesondere in den Touristenzentren, auf den Touristenrouten und in San José (dort z.B. in der Umgebung der Busbahnhöfe, in der Gegend von Limón, aber auch auf den Zufahrtsstraßen zum Flughafen), vermehrt Opfer von Diebstählen und teilweise auch bewaffneten Überfällen.

Wertsachen sollten daher nur im unbedingt erforderlichen Umfang mitgeführt und auf Schmuck ganz verzichtet werden, ebenfalls auf sichtbar getragene Gürteltaschen. Gepäck sollte man nie – auch nicht in abgeschlossenen Fahrzeugen - unbeaufsichtigt lassen und Fahrzeuge nur auf gut eingezäunten und bewachten Parkplätzen abstellen. Busreisende sollten berücksichtigen, dass von Transportunternehmen Schadenersatz für abhanden gekommenes/gestohlenes Reisegepäck in der Regel nicht zu erhalten ist; Gepäck daher nach Möglichkeit im Personenteil des Busses transportieren und nicht aus den Augen lassen. Besondere Risiken bestehen bei Nachtfahrten und Unternehmungen in der Dunkelheit.

Diebe schrecken auch bei Tageslicht und bei nur geringer Entfernung vom Fahrer nicht davor zurück, in Sekundenschnelle Autos – insbesondere Mietwagen – aufzubrechen und Gepäckstücke zu entwenden.. Eine bekannte Diebstahlsmethode ist es beispielsweise, Mietwagentouristen, die wegen eines „arrangierten” platten Reifens anhalten müssen, Hilfe beim Reifenwechsel anzubieten und in einem unbeobachteten Moment Gepäck zu entwenden. Zudem häufen sich Fälle, in denen Autofahrer unter vorgehaltener Waffe zur Herausgabe des Fahrzeugs gezwungen werden. Auch kommt es immer wieder vor, dass Diebe zu jeder Tageszeit an Ampeln oder in dichtem Verkehr Autoscheiben einschlagen, um das auf dem Beifahrer- oder Rücksitz befindliche Gepäck zu entwenden.

Aufgrund der häufigen Passdiebstähle ist es ratsam, den Reisepass im Hotelsafe sicher zu verwahren und sich gegenüber den costaricanischen Behörden mit einer beglaubigten Passkopie auszuweisen, die neben der Passseite mit den personenbezogenen Angaben auch die Seite mit dem costaricanischen Einreisestempel beinhalten muss.

Es wird dringend davor gewarnt, sich bei bewaffneten Überfällen zur Wehr zu setzen, da sich die Täter dann nicht scheuen, von der Waffe Gebrauch zu machen.

Seit Anfang 2007 gibt es in Costa Rica eine Touristenpolizei, die v.a. in den großen Touristenzentren wie Jacó, Tamarindo oder San José Zentrum im Einsatz ist. Sie ist jederzeit über die kostenlose Rufnummer 911 (auch englischsprachig) erreichbar und steht in Not geratenen Touristen zur Verfügung. Auch das hiesige Tourismusinstitut (ICT) bietet Touristen bei Fragen oder Problemen über die kostenlose Rufnummer 800-868-7476 oder 800-887-4766 Unterstützung an.

Naturkatastrophen

Costa Rica liegt in der hurrikangefährdeten Zone. Während der Hurrikansaison (ca. Juni bis November) kommt es immer wieder zu starken Überschwemmungen. Es ist daher ratsam, sich in den internationalen wie auch lokalen Medien über die Wetterlage zu informieren.

Es besteht die Gefahr von Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Die Nationale Katastrophenschutz-Kommission (Comisión Nacional de Emergencias) informiert auf ihrer Website unter http://www.cne.go.cr über evtl. Katastrophengebiete.Aktuelle Informationen über die Straßenverhältnisse finden Sie unter http://www.transito.go.cr./estadorutas/indez.html oder können diese telefonisch unter 800-87267486 (von Costa Rica aus) erfragen.

Orginaltext und Quelle : Auswärtiges Amt

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AirTravel Center - Reisehinweis Indien

Abgelegt unter: Reisehinweise — sl @ 6:52 am

Indien:

Stand 05.02.2008

Aktueller Hinweis

Angesichts einer Häufung von Malariafällen bei Rückkehrern / Touristen aus Goa wird auf dieses Risiko, das grundsätzlich immer dort gegeben war, besonders hingewiesen: Auf sorgfältigen Schutz vor Stechmücken in den Abend- und Nachtstunden ist in jedem Fall zu achten. Bei Fieber ist sofort ein Arzt aufzusuchen. Eine generelle medikamentöse Prophylaxe wird derzeit noch nicht empfohlen, kann aber im Einzelfall sinnvoll sein. Eine entsprechende tropen- bzw. reisemedizinische Berstung ist daher vor der Reise dringend zu empfehlen (siehe auch medizinische Hinweise)..

4. Landesspezifische Sicherheitshinweise

Indien ist ein vergleichsweise sicheres Reiseland.

Bei “Trekking”-Touren sollte unbedingt sichergestellt werden, dass ausreichend starke Funkgeräte mitgeführt werden, da anderenfalls in Notfällen eine rechtzeitige Einleitung von Rettungsaktionen nicht sichergestellt ist.

Terrorismus / Reisen über Land

In verschiedenen Teilen Indiens kommt es immer wieder zu Terroranschlägen, auch in Gebieten, die normalerweise nicht Hauptziel solcher Anschläge sind. So forderten am 19. Februar 2007 Brandbombenanschläge in einem Zug,100 km nordwestlich von Delhi, sowie mehrere Bombenexplosionen am 25. August 2007 in Hyderabad (Hauptstadt des ostindischen Bundesstaats Andhra Pradesh) zahlreiche Todesopfer und Verletzte. Am Abend des 11. Oktober 2007 detonierte eine Bombe nahe dem Mausoleum des in ganz Südasien verehrten Sufi-Heiligen Khwaja Moinuddin Chisti in Ajmer. Auch dieser Anschlag forderte Tote und Verletzte. Es war bereits der vierte Anschlag auf religiöse Zentren von Hindus und Muslimen in den letzten 18 Monaten. Weitere Anschläge sind nicht auszuschließen. Es wird daher generell zu Wachsamkeit geraten, besonders an Feiertagen (Tag der Republik am 26. Januar, Unabhängigkeitstag am 15. August), an denen es erfahrungsgemäß vermehrt zu Drohungen und Anschlägen kommt. Es wird empfohlen, an diesen Tagen Märkte, öffentliche Plätze und große Menschenansammlungen sowie Regierungsgebäude und nationale Wahrzeichen nach Möglichkeit zu meiden. 

Jammu und Kaschmir

Wegen der Gefahr terroristischer Gewalttaten wird von Reisen nach Jammu und Kaschmir dringend abgeraten. Sowohl in Srinagar als auch in Jammu ist es zu Bombenattentaten insbesondere an öffentlichen Plätzen gekommen. Wegen erheblicher Sicherheitsrisiken sollten in Ladakh die Grenzgebiete gemieden werden. Generell wird davor gewarnt, allein oder mit einem nicht ausgewiesenen Führer durch diese Gegenden zu trekken, per Autostopp zu reisen oder an einsamen Plätzen zu zelten.

Nordöstliche, östliche und südöstliche Bundesstaaten

Bei Reisen in die Nordostregion Indiens besteht wegen der seit Jahren andauernden Unruhen mit terroristischer Gewalt in Assam, Manipur und Nagaland ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Von Reisen dorthin wird abgeraten.

In den östlichen und südöstlichen Bundesstaaten Kernindiens von Bihar bis zu den östlichen und südlichen Grenzgebieten von Andhra Pradesh besteht ein erhöhtes Risiko von Gewalttaten und Gewaltkriminalität durch maoistische Gruppierungen („Naxaliten”), besonders außerhalb größerer Städte. Deren Aktionen richteten sich bislang allerdings nicht gegen Ausländer.

Andere Regionen

Besondere Reisegenehmigungen werden u.a. für Sikkim, Arunachal Pradesh, Nagaland, Manipur und Mizoram wie auch für die Inselgruppe der Andamanen (Andaman Islands) benötigt. Die Inselgruppe der Nicobaren (Nicobar Islands) ist für Touristen nicht zugänglich.

Orginaltext und Quelle : Auswärtiges Amt

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